Warum ich Selfcare Sunday ins Leben gerufen habe

Bereits als Kind war ich sehr feinfühlig, habe schnell gemerkt, wann es jemandem in meiner Umgebung nicht gut ging oder jemand nicht das sagte, was er wirklich meinte und fühlte. Schon früh habe ich mich gefragt, was mein Sinn auf dieser Erde ist und was es braucht, um ein glückliches Leben zu leben. Meine Mutter als Heilpraktikerin, konnte mir schon früh viele Antworten geben und gab mir Tools mit auf den Weg, um mit meiner Feinfühligkeit umgehen zu können.


Während und nach der Pubertät hatte ich mich etwas gegen diese Eigenschaften gewehrt, ich wollte sein wie alle anderen. Passte mich an und machte das, was man halt so macht. Ich studierte und arbeitete viel. Nach einem Weilchen merkte ich aber, wie ich mich von mir selbst entfernte, um in eine Form zu passen, die mir und meinem Wesen nicht entsprach, ich war unzufrieden, obwohl ich gegen Aussen hin alles hatte. Zudem spürte ich oft wie viel Unzufriedenheit doch in den Menschen steckt und wie sie dies auf andere projizierten und damit nicht nur sich selbst, sondern auch anderen schadeten. Leider spricht kaum jemand in unserer Gesellschaft darüber, was er wirklich fühlt, ob er wirklich glücklich ist oder nicht. Mir fiel auf, dass die meisten Erwachsenen ihre wahren Gefühle und Gedanken hinter einer Maske versteckten oder gar gelernt hatten sie tief zu vergraben und sie sich nur noch unterbewusst äusserten.


Ich würde mir wünschen, dass sich dies ändert. Ich bin dafür, dass wir offen darüber sprechen, was uns beschäftigt und bewegt. Dass wir zu unseren Schwächen und Fehler stehen und daraus lernen können, ohne Angst haben zu müssen, dafür verurteilt zu werden. Ich bin dafür, dass jeder sich selbst sein kann, sein Potenzial ausleben kann und ein zufriedenes Leben führen darf, ohne die von der Gesellschaft auferlegte Maske tragen zu müssen.


Da ich wieder gelernt habe, wie wichtig es ist auf mich selbst acht zu geben, meine Selfcare nicht zu vernachlässigen und ich selbst zu sein, um ein zufriedenes Leben führen zu können, möchte ich dies nun teilen.

Um auch andere Menschen wieder näher zu sich selbst zu bringen, und andere zu inspirieren, habe ich Selfcare Sunday ins Leben gerufen. Denn ich denke, sich beklagen ist einfach, was zählt ist doch, dass man im Rahmen seiner Möglichkeiten etwas ändert und mit gutem Gewissen sich dafür einsetzt, wovon man träumt.


Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen von euch mit meinen Beiträgen oder Selfcare Yoga/Selfcare Kurse und Workshops berühren, positiv stimmen, zum nachdenken anregen oder gar ins Handeln bringen kann. Ich hoffe, dass der eine oder andere sich dadurch näher mit sich selbst verbunden fühlt, sich selbst und seine Gesundheit ein Stück mehr priorisiert. Das würde mich von Herzen freuen!




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